Rise Against - Roadside


Da ich absolut keine Ahnung habe, was ich an diesem Abend noch machen soll, spamme ich meinen Blog mit allem Möglichen zu, was mir so in den Sinn kommt. Zum Beispiel das Wochenende. Fangen wir doch gleich mal mit Freitag an!
Ich wurde also von einem Jungen, den ich schon ca. ein Jahr lang kenne, gefragt, ob wir uns mal wieder treffen. Da ich ehrlich gesagt nichts besseres zu tun hatte, hab ich eingewilligt und mich Freitags mit ihm in der Stadt getroffen. Als kleine Vorgeschichte sollte man wissen, dass ich in früheren Zeiten nie wirklich mit ihm klar gekommen bin und er mir eigentlich recht oft auf die Nerven gegangen ist. Warum genau ich eingewilligt habe, mich mit ihm zu treffen ist mir selbst ein Rätsel. Jedenfalls habe ich noch meine Freundin mitgenommen und wir haben uns getroffen. Was auch immer er sich von der Begegnung erhofft hatte - es lief sicherlich nicht so. Um ehrlich zu sein, bestand der Großteil dieses Abends aus Schweigen. Aber was sollte ich schon erzählen? Ich mochte ihn ja nicht mal! Es hat fast 2 Stunden gedauert bis dann noch ein paar andere Freunde dazu kamen und er sich allmählich anderen zugewendet hat. Ich hab erfahren, dass eine andere Freundin von mir noch in die Stadt kommen würde und nunja .. begeistert oder nicht, war es soviel mal besser als mit dem seltsamen Vogel.
Außer ein paar kleine Konflikte oder anderes ist an dem Abend nichts weiter passiert und ich bin mit meiner Freundin zurück nach Hause gelaufen.

Machen wir weiter mit dem nächsten Tag, heute - Samstag. Es versprach eigentlich ein schöner Tag zu werden, aber irgendwie mangelte es diesmal am Gesprächsstoff. Hinzukommend ein paar Begegnungen, die ich mir an jedem anderen Tag aber nicht heute gewünscht hätte. Ich weiß nicht genau, was ich zu dem Tag sagen soll. Ich habe mich also mit einem guten Freund in der Stadt getroffen und meine Freundin (zumindest für eine halbe Stunde) mitgenommen. 3 mal zu Titus rein und wieder raus, seltsame Leute getroffen, aber irgendwie .. naja. Die SMS meiner Freundin hab ich erst gelesen, als ich auf dem Heimweg war. Ich weiß nicht, ob es vielleicht besser so war, aber nachdem ich erfolgreich meine Bahn nicht bekommen habe, hatte ich ja genügend Zeit darüber nachzudenken. Ohne Erfolg. Oder wie man es auch kurz sagen könnte: Heute war nicht mein Tag.

Naja .. und jetzt sitz ich eben hier und weiß nichts mit mir anzufangen. Um genau zu sein, hätte ich eine ganze Menge zu tun, aber dazu fehlt mir die Lust. Gedanklich bin ich ja doch wieder woanders und vermutlich kenne ich auch den Grund. Das Problem liegt mehr oder weniger daran, dass ich nicht in der Lage bin diesen Grund .. naja zu "lösen", wenn man es so sagen will.
Auf der einen Seite brauch ich Zeit auf der anderen kann es nicht schnell genug gehen, ich versteh mich manchmal selbst nicht wirklich. Eigentlich habe ich nichtmal Grund an diesem Abend mir über irgendetwas Gedanken zu machen, aber .. irgendwie auch schon. Ich weiß Klarheit ist nicht meine Stärke. Fakt ist .. ich bin durcheinander und finde keine Lösung.

Ich glaube nicht, dass mir irgendjemand dabei helfen kann, weil ich nicht wirklich oft darüber rede. Ich setze mich wie immer in den Hintergrund und warte ab. Naja - wohl meine eigene Schuld.
Die nächste Zeit kann ja noch was werden, so wie ich mich kenne <.<
Ich kann ja nicht mal hier alles los werden, weil es zu viele Menschen gibt, die Dinge lesen könnten, die sie besser nicht wissen sollten. Weil ich einiges doch lieber persönlich erkläre - wie man so schön sagt. Aber der Abend nimmt trotzdem kein Ende, keiner ist online und der Blogeintrag wächst ins Unermessliche.
Wahrscheinlich mach ich mir wieder über Gott und die Welt Gedanken, obwohl ich das gar nicht müsste. Ich übertreibe irgendwie - aber sicher bin ich mir trotzdem nicht. Ich denke: es ist besser darüber gesprochen zu haben, egal, ob das jemals einer liets, ob er es dann auch versteht, oder ob alles in Vergessenheit gerät. Letztendlich scheint es egal.
Ich bekomm langsam das Gefühl, das hier klingt alles so nach Selbstmitleid aber .. das ist es sicherlich nicht. Wenn ich soweit bin, schreib ich sicher keine Blogs mehr ôo. Nein, ich glaube dazu wird es nie kommen. Ich suche lediglich nach einer Lösung und oft gelingt das besser, wenn man die Gedanken los wird und etwas ordnet. Vielleicht mit der Hilfe von anderen, vielleicht durch erneutes Durchlesen, oder durch ein Wunder.
Ob es Wunder gibt? Tja, so eine philosophische Frage habe ich hier glaube ich noch nicht stehen. Also klären wir das gleich mal mit, wo ich ja sonst nichts zu tun habe *räusper*

Sicherlich wird es sowas wie Wunder schon geben, aber meistens rennt man direkt daran vorbei, oder man ist zu blind um sie zu erkennen, andere wollen sie vielleicht nicht wahr haben, aus welchem Grund auch immer. Wunder geschehen da, wo sie gebraucht werden, aber oft macht man nicht das richtige daraus, deswegen erkennt man sein Glück nicht. Auch ich zähle meiner Meinung nach zu den Menschen, die in der Beziehung etwas "undurchblickend" sind. Zwar erinnere ich mich im Nachhinein an das Ereignis, aber oft ist es dann schon zu spät. Ich nutze meine Chance nicht richtig. In sofern, nunja .. kann man die Frage denke ich in vielerlei Hinsicht beantworten. Für mich gilt da eine komplett andere Definition als für irgendwen anderes. Naja .. was solls, darüber nachzudenken und zu grübeln, was man schon alles verpasst hat, bringt es ja letztendlich auch nicht, man sollte eben einfach darauf achten, dass es besser wird.
Das stelle ich immer wieder fest und ich könnte Romane darüber schreibem, was es heißt Fehler wieder zu begehen. Ich mache sie so oft, dass ich mich bei anderen schon wieder so stark dafür einsetze, dass genau diese Fehler nicht passieren. Wenn ich ein Problem habe, dann helfe ich anderen mit deren Problemen, die ähnlich sind, vielleicht mit dem Gedanken, mein eigenes dadurch zu lösen. Ich helfe unwahrscheinlich gern, auch wenn ich nicht immer dazu in der Lage bin, ich versuche es zumindest. Ich höre aufmerksam zu und versuche aus eigener Erfahrung Ratschläge zu geben, zu Schade, dass das alles an der eigenen Person nicht funktioniert. Aber das ist in dem Moment ja auch nicht das Zeil. Es reicht schon vollkommen, jemand anderen, den ich mag, glücklich gemacht zu haben, weil bei wahren Freunden, denen man hilft, die Hilfe oft zurückkommt. Ein ständiges Geben und Nehmen.

Bei einigen wartet man vergeblich auf diese Hilfe, andere geben sich wiederum die größte Mühe.
Naja .. ich werde den Blogeintrag mal beenden, da mir nämlich nichts mehr einfällt und ich mich sonst als neuen Philosoph melden müsste.

Einen schönen Tag, ^^
Jule

12.9.09 21:09


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